8 Comments

  1. Karl Heinz Schöller

    Du schreibst:

    Wenn sich Gott finden ließe, bzw. wenn es so einfach wäre, Gott zu finden, wie du vorgibst, dann wäre dieser Blog-Beitrag unnötig.

    Dein Zitat ist bezeichnend und sagt eigentlich alles……und dass du dich bemüßigt fühlst, diesen Blog-Beitrag zu schreiben auch.

    • Julia

      Es ist nicht einfach Gott zu finden, weil wir uns selbst oft im Weg stehen. Ich habe niemals behauptet es wäre einfach. Genau das Gegenteil.
      Es gibt Ratgeber für Kindererziehung, das bedeutet also, dass es Kinder nicht gibt?

  2. Karl Heinz Schöller

    Oh, da ist etwas verlorengegangen…ich probier’s noch einmal:

    Du schreibst:
    Ich bin überzeugt davon, dass Gott sich finden lassen will!

    1. Woher weißt du das?
    2. Wenn es so wäre: warum ist es dann so schwer ihn zu finden?

    Du schreibst:
    Er ist gar nicht versteckt. Uns fehlt nur oft die Fähigkeit, ihn zu sehen.

    1. Woher weißt du das?
    2. Wenn Gott wollte, das wir ihn finden, dann fänden wir ihn auch, denn er kann alles.

      • Julia

        Hallo Karl-Heinz,

        tut mir leid, dass ich so lange nicht geantwortet habe. Es steht gerade sehr viel an.
        zu 1) In 1. Timotheus 2,4 steht: Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
        Diese Stelle und mein allgemeines Verständnis davon, wie Gott ist (gegründet auf der Bibel) machen mir ganz klar deutlich, dass Gott sich finden lassen will. Er investierte alles (seinen Sohn), damit wir ihn finden können.
        zu 2) Das habe ich versucht in diesem Beitrag herauszuarbeiten. Oft stehen wir uns unbewusst selber im Weg.
        zur zweiten 1) Mh.. es gibt auch Stellen der Bibel, die andeutet, dass Gott sein Angesicht verhüllt. Jedoch tut er dies nie auf Dauer. Sein Herzenswunsch ist eine persönliche Beziehung zu uns, wofür er sich finden lassen muss.
        zur zweiten 2) Genau. Also weiter suchen und das Herz für das Wirken Gottes öffnen.
        Ich kann dir keine Argumente liefern, die dir „beweisen“, dass es Gott gibt. Wenn Du ihn wahrhaftig suchst, wirst du ihn selber entdecken.

  3. Johanna

    Hallo Julia,

    ich hab da mal eine Frage, die vielleicht jetzt doof klingt, aber richtig verstanden habe ich das immer noch nicht:
    Was macht die Bibel so bedeutend für Christen? Eine Pfarrerin hat mir neulich erklärt, in der Bibel seien einfach Gotteserfahrungen aufgeschrieben, also dass, was Menschen erlebt haben.
    Warum sitzt man also manchmal da und versucht jedes Wort zu „analysieren „? Zumal es so viele Übersetzungen gibt?

    Herzliche Grüße
    Johanna

    • Julia

      Hallo Johanna,
      entschuldige die späte Antwort. Ich habe viel zu tun im Moment.
      Die Bibel als Erzählung über Gotteserfahrungen lässt uns eine Menge von Gott erfahren. Wir lernen ihn kennen, wenn wir hören, wie er in anderen Leben wirkt. Wenn du von einer Freundin ständig was über ihren Freund hörst, hast Du doch irgendwann das Gefühl, ihn zu kennen, selbst wenn Du ihn vielleicht noch nie erlebt hast.
      Für mich ist die Bibel voll dieser Gotteserfahrungen und gleichzeitig voll von Gottes Wesen selbst.
      Indem ich „analysiere“ wie Gott gewirkt hat, erfahre ich, was ihm wichtig ist und wie sein Wesen ist. Für mich ist die Bibel (und das Gebet!), die bedeutsamste Quelle um Gott zu begegnen.

      Ganz liebe Grüße,
      bis bald,
      Jule

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